Rezept
Vegane Frikadellen mit Portweinsauce, Kartoffel-Sellerie-Pü & karamellisiertem Rosenkohl mit Maronen
Es gibt Gerichte, die machen satt. Und es gibt Festessen, die machen den Bauch und die Seele glücklich. Dieses hier gehört dazu. Herzhafte Frikadellen, ein cremiges Püree das nach mehr verlangt, eine Sauce die den ganzen Tisch zum Schweigen bringt, und Rosenkohl der endlich so gut schmeckt wie er sollte. Mit der MoreThanWell FreeKadelle geht das alles viel schneller als man denkt, und das Ergebnis sieht aus wie vom Profi. Genau das Richtige für einen besonderen Abend, oder einfach weil du dir heute etwas Schönes gönnen willst.
Zutaten
Für die Frikadellen
- 1 Packung MoreThanWell FreeKadelle
- 200 ml kaltes Wasser
- 3 EL Rapsöl
- Öl zum Braten
Für die Portweinsauce
- 2 EL Olivenöl oder vegane Margarine
- 2 Schalotten
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Tomatenmark
- 300 ml Portwein (alternativ Rotwein, Madeira oder Sherry)
- 200 ml Gemüsefond
- 100 ml frisch gepresster Orangensaft
- 1 TL abgeriebene Bio-Orangenschale
- 1 Zimtstange
- 1 Lorbeerblatt
- 2 Zweige Thymian oder ½ TL getrocknet
- 1 TL Sojasauce oder Tamari
- 1 TL Ahornsirup oder brauner Zucker
- Salz, Pfeffer
- etwas Speisestärke
Für das Kartoffel-Sellerie-Püree
- 600 g mehligkochende Kartoffeln
- 300 g Knollensellerie
- 50 g vegane Butter
- 150 ml Hafermilch oder Sojamilch
- Muskat
- Salz, Pfeffer
Für den karamellisierten Rosenkohl mit Maronen
- 400 g Rosenkohl
- 200 g vorgegarte Maronen
- 2 EL vegane Butter oder Olivenöl
- 1 TL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- Salz, Pfeffer
- Muskat
- Optional: Granatapfelkerne oder Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
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Püree vorbereiten
Kartoffeln und Sellerie schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 20 Minuten weichkochen. Abgießen, mit veganer Butter und Pflanzenmilch cremig zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und warm halten.
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Rosenkohl & Maronen
Rosenkohl putzen und halbieren. In einer Pfanne mit Butter oder Öl bei guter Hitze anbraten, bis er Farbe bekommt. Maronen grob zerbrechen, dazugeben und 3–4 Minuten mitrösten. Mit Ahornsirup glasieren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Warm stellen.
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Sauce kochen
Schalotten fein würfeln, Knoblauch fein hack und beides in Butter anschwitzen. Tomatenmark kurz mitrösten. Mit Wein ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Gemüsefond, Orangensaft, Orangenschale, Sojasauce, Ahornsirup und Kräuter zugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Abseihen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional mit kalter Butter oder Speisestärke binden.
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FreeKadelle vorbereiten & braten
Packungsinhalt mit 200 ml kaltem Wasser und 3 EL Öl verrühren und mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Dann zu Frikadellen formen und in der Pfanne bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun anbraten.
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Anrichten
Etwas Sauce auf den Teller geben, Frikadellen draufsetzen. Daneben einen kleinen Berg Püree und den Rosenkohl mit Maronen arrangieren. Mit Granatapfelkernen oder frischen Kräutern bestreuen.
Unsere Tipps
Sauce am Vortag kochen
Die Portweinsauce lässt sich hervorragend einen Tag vorher vorbereiten und beim Aufwärmen nochmal kurz aufkochen.
Magst du den Rosenkohl knuspriger?
Die halbierten Rosenkohlköpfe mit der Schnittfläche nach unten in die heiße Pfanne legen und erst dann wenden, wenn sie richtig Farbe haben.
Ohne Alkohol
Den Wein einfach durch Traubensaft mit einem Spritzer Balsamico ersetzen, das gibt ähnliche Tiefe ohne Alkohol.
Häufige Fragen
Wie lange muss die FreeKadelle quellen?
Etwa 10 Minuten, damit die Masse die richtige Konsistenz zum Formen bekommt.
Lässt es sich vorbereiten?
Alle Gerichte lassen sich am Vorteig zubereiten und zum Anrichten aufwärmen bzw. nochmal kurz anrösten. Die Sauce gewinnt dadurch sogar noch an Tiefe.
Welcher Wein eignet sich am besten für die Sauce?
Ein kräftiger Rotwein oder echter Portwein geben die meiste Tiefe.
Über die Autorin
Moin, ich bin Domenica, Mitgründerin von MoreThanWell.
Kochen ist meine Leidenschaft, meine Meditation und meine Art, Zuneigung zu zeigen; da kommt einfach die schlesische Mutti in mir durch. Ich koche nie nach Rezept, selten zweimal exakt gleich und probiere am liebsten so lange herum, bis aus Kühlschrankresten plötzlich ein richtig gutes Rezept für diese Seite wird.