Rezept
Veganes Sushi & Süß-herbe Nori-Wraps mit Zwetschgen-Chutney
Sushi selbst machen klingt nach mehr Aufwand als es ist. Einmal den Dreh raus und man will nie wieder welches kaufen. Diese klassische Version mit Avocado, Gurke und Karotte ist der perfekte Einstieg.
Weiterhin haben wir uns passend zum Herbstbeginn die Freiheit genommen, diese wunderbaren, süß-säuerlich-herben Nori Wraps zu kreieren, als passende Ergänzung zum Sushi Abend oder auch einfach mal so, als abgefahrener Nachtisch vielleicht?
Zutaten
Je für den Sushireis und für die Nori Wraps
- 300 g Sushireis
- 360 ml Wasser
- 3 EL Reisessig
- 1 EL Zucker
- 1 TL Salz
Für die Maki-Rollen
- 4 Nori-Blätter
- 1 Avocado, in Streifen
- ½ Gurke, entkernt und in feine Streifen
- 1 Karotte, in feine Streifen geschnitten
- 2 EL Sesam
Für das Zwetschgen-Chutney:
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300 g Zwetschgen (entsteint, klein gewürfelt)
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1 kleine rote Zwiebel
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1 Knoblauchzehe
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1 TL Apfelessig
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1 EL Ahornsirup oder Zucker
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½ TL Sojasauce
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½ TL frisch geriebener Ingwer
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Prise Zimt
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Optional: Prise Chili oder schwarzer Pfeffer
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4–5 Nori-Blätter, halbiert (ergibt 8 Stück)
Zum Servieren
- Sojasauce
- Wasabi
- eingelegter Ingwer
Zubereitung
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Sushi Reis kochen
Reis mehrmals waschen, bis das Wasser klar bleibt. Mit 360 ml Wasser aufkochen, die Hitze reduzieren und 15 Minuten bei geschlossenem Deckel quellen lassen. Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ruhen lassen.
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Chutney
Zwiebel und Knoblauch fein hacken, in etwas Öl glasig dünsten.
Zwetschgen, Ahornsirup, Sojasauce, Essig, Ingwer, Zimt und evtl. Chili dazugeben.
Ca. 20 Minuten einkochen lassen, bis die Konsistenz marmeladig wird. Abkühlen lassen. -
Reis würzen
Reisessig, Zucker und Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Den noch warmen Reis damit beträufeln und vorsichtig unterheben. Nicht rühren, sondern falten, damit die Körner ganz bleiben. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
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Gemüse vorbereiten
Avocado, Gurke und Karotte in gleichmäßig dünne Streifen schneiden. -
Maki rollen
Bambusmatte mit Frischhaltefolie bedecken. Ein Nori-Blatt darauflegen. Den Reis gleichmäßig auf dem Nori verteilen, dabei einen 2 cm breiten Streifen am oberen Rand freilassen. Füllung in einer Linie im unteren Drittel anordnen. Mit der Matte straff aufrollen und den Rand mit einem angefeuchteten Finger versiegeln. Mit Sesam bestreuen.
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Schneiden
Rolle mit einem sehr scharfen, angefeuchteten Messer in gleichmäßige Stücke schneiden. Nach jedem Schnitt das Messer kurz anfeuchten damit der Reis nicht klebt.
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Servieren
Mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.
Unsere Tipps
Reis wirklich mehrmals waschen
Die Stärke macht den Reis klebrig und undurchsichtig. So lange waschen, bis das Wasser klar ist, das macht den Unterschied.
Reis nicht zu heiß verarbeiten
Der Reis muss auf Zimmertemperatur abgekühlt sein, bevor er aufs Nori kommt. Warmer Reis macht das Nori weich und die Rolle zerfällt beim Schneiden.
Messer anfeuchten
Ein nasses Messer gleitet durch den Reis, ohne zu reißen. Nach jedem Schnitt kurz unter Wasser halten.
Nicht zu viel Füllung
Lieber weniger als mehr. Zu viel Füllung macht das Rollen schwierig und die Stücke fallen auseinander.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Bambusmatte?
Sie hilft sehr, ist aber kein Muss. Ein festes Küchentuch oder Frischhaltefolie funktionieren als Alternative.
Kann ich den Reis vorbereiten?
Sushireis sollte frisch zubereitet werden. Er wird im Kühlschrank hart und lässt sich dann nicht mehr gut formen.
Welche Füllungen passen noch?
Gebackener Tofu, Mango, rote Paprika oder eingelegte Gurke sind großartige Ergänzungen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Über die Autoren
Markus liebt es, Klassiker und Alteingesessenes in neu und vegan zu interpretieren. Domenica dagegen wirft meist alles zusammen, was gut klingt oder weg muss und überlegt dann, welche Aromen den Ton angeben sollen. Zwei unterschiedliche Herangehensweisen, eine gemeinsame Leidenschaft: Mit gutem Essen Leute an den Tisch zu bringen.